Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Cane-Fu ist eine moderne Selbstverteidigungsmethode mit dem Gehstock. Der Name ist angelehnt an „Kung Fu“ – soll aber leicht verständlich machen: Hier wird der Stock (Cane) als Alltagsgegenstand zur Verteidigung genutzt.
Ursprung und Ziel
Entwickelt in den USA, verbreitet sich seit einigen Jahren auch in Europa. Gedacht vor allem für Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die ohnehin einen Gehstock benutzen.
Ziel:
Selbstschutz im Alltag, man kann sich mit einem alltäglichen Hilfsmittel verteidigen, ohne „bewaffnet“ zu wirken.
Inhalte des Trainings
Schlag- und Stoßtechniken mit dem Stock. Blocken und Abwehren von Angriffen. Halten von Distanz zum Angreifer. Einfache Bewegungen, die auch mit weniger Kraft und Beweglichkeit funktionieren.
Ergänzend:
Deeskalation, Selbstbewusstsein, richtige Körpersprache.
Unterschiede zu Kampfsport
Kein Wettkampfsport, keine Turniere oder Gürtelprüfungen. Praktisch, alltagsnah, auf Selbstverteidigung ausgelegt. Es geht um Sicherheit, Beweglichkeit und Prävention, nicht um sportliche Höchstleistungen.
Kurz gesagt: Cane-Fu ist Selbstverteidigung mit dem Gehstock, speziell zugeschnitten auf ältere Menschen oder Menschen, die ohnehin einen Stock nutzen – effektiv, alltagstauglich und ohne Wettkampfcharakter.