Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Combat Jiu-Jitsu (CJJ) ist eine Hybrid-Kampfsportart, die die Bodenkampftechniken des brasilianischen Jiu-Jitsu (BJJ) mit erlaubten offenen Handflächenschlägen (Palm Strikes) kombiniert, wenn der Gegner am Boden ist (Gesäß oder Knie am Boden) – anders als beim BJJ, wo nur Würgen und Hebeln erlaubt sind. CJJ ist näher an realistischen Selbstverteidigungssituationen und MMA, wurde von Eddie Bravo gegründet, um Lücken zu schließen, und erlaubt Schläge, aber keine Tritte, und wird oft mit Vollkörperschutz trainiert, um gefährliche Techniken zu ermöglichen.
Was Combat Jiu-Jitsu beinhaltet
Bodenkampf-Grundlagen:
Übernimmt die Kernprinzipien des BJJ, wie Würfe, Positionskontrolle, Hebel (Armbars, Beine) und Würgegriffe (Chokes).
Offene Handflächenschläge:
Das Hauptunterscheidungsmerkmal sind die erlaubten Schläge mit der offenen Hand zum Kopf und Körper, sobald ein Kämpfer am Boden ist.
Realitätsnähe:
Ziel ist es, die Lücke zwischen reinem Sport-BJJ und realen Kampfsituationen zu schließen, indem Schläge integriert werden, die im traditionellen BJJ verboten sind.
Keine Tritte:
Im Gegensatz zu MMA sind Tritte zu keiner Zeit erlaubt, aber der Fokus liegt auf dem Bodenkampf und dem Übergang zum Schlag.
Vollkörperschutz:
Beim Training und Wettkampf werden oft spezielle Anzüge getragen, um die Sicherheit zu gewährleisten, da Schläge auf empfindliche Stellen erlaubt sind.
Unterschiede zu BJJ und MMA
Gegenüber BJJ:
BJJ ist reiner Bodenkampf mit dem Ziel der Aufgabe durch Hebel/Würger, CJJ fügt Schläge hinzu, wenn der Gegner unten ist.
Gegenüber MMA:
CJJ erlaubt keine Tritte und konzentriert sich stärker auf die BJJ-Bodenkontrolle, ist aber mit Schlägen dynamischer und realistischer als reines BJJ.
Zusammenfassend ist CJJ eine aufregende Mischung, die die Effektivität des Bodenkampfes mit der Aggressivität des Schlagens verbindet, um eine umfassendere Selbstverteidigungs- und Kampfkunst zu schaffen.