Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Hochradfahren ist das Fahren mit einem historischen Fahrradtyp mit sehr großem Vorderrad und kleinem Hinterrad, was spezielle Aufmerksamkeit erfordert, da es durch Sturzgefahr und schwieriges Auf-/Absteigen gefährlich ist; zu beachten sind die spezielle Bremstechnik (meist durch Gegentreten) und die Sitzposition, während es tatsächlich Wettkämpfe und Events gibt, wie die IVCA-Rallye, bei denen Enthusiasten ihre Geschicklichkeit demonstrieren.
Was ist Hochradfahren
Definition:
Eine historische Fahrradform, die zwischen ca. 1870 und 1890 populär war, mit Pedalen direkt am großen Vorderrad und einem sehr kleinen Hinterrad.
Besonderheit:
Die Größe des Vorderrads bestimmte die Geschwindigkeit; das Hinterrad diente hauptsächlich als Stütze.
Was ist zu beachten
Sicherheit:
Hohe Sturzgefahr ("Salto über den Lenker") und schwieriges Auf- und Absteigen.
Bremsen:
Die Hauptbremse ist das Gegentreten in die Pedale; eine Handbremse (oft „Löffelbremse“) am Lenker dient eher als Verzögerung.
Auf- und Abstieg:
Erfordert Übung, oft wird die Sitzposition verändert, um das Bein auf die Fußraste zu bekommen.
Verkehr:
Hochräder sind grundsätzlich erlaubt, müssen aber den allgemeinen Verkehrsregeln entsprechen.
Wettkämpfe
Es gibt eine aktive Hochrad-Szene mit Veranstaltungen und Wettkämpfen.
Beispiele:
Die internationale 43. IVCA-Rallye (International Veteran Cycle Association) (2025 in Sully-sur-Loire) und große Rennen wie in Knutsford (UK).
Wettkampfregeln:
Ähnlich dem Triathlon-Radfahren gelten oft Regeln für Sitzposition (Sattel, Lenker, Pedale als Kontaktpunkte), Windschatten und Überholmanöver.