Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Rollstuhl-Badminton (oft unter dem Überbegriff Para-Badminton) ist eine angepasste Version des Badmintons für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die international in Wettkämpfen (bis zu den Paralympics) ausgetragen wird und spezielle Regeln hat, wie ein kürzeres Feld für Rollstuhlfahrer (vor dem Netz "Aus"), aber ansonsten weitgehend den olympischen Regeln folgt. Zu beachten ist die Einteilung in Startklassen (z.B. WH1/WH2 für Rollstuhlfahrer) zur fairen Einteilung und die Möglichkeit, auch nur als Breitensport ohne Wettkampfstress zu spielen oder inklusive Formen wie Integra-Badminton zu nutzen.
Was ist Rollstuhl-Badminton
Definition:
Para-Badminton ist Badminton für Menschen mit verschiedenen körperlichen Behinderungen, darunter Rollstuhlfahrer, Menschen mit Arm- oder Bein-Einschränkungen und Kleinwüchsige.
Ähnlichkeiten:
Es wird mit den gleichen Schlägern und dem gleichen Federball gespielt, die Netzhöhe (1,55m) und die Zählweise (21 Punkte, zwei Punkte Vorsprung) sind ähnlich wie im regulären Badminton.
Wettbewerbe
International:
Para-Badminton ist eine paralympische Sportart (seit Tokio 2020) mit eigenen Startklassen (z.B. WH1, WH2 für Rollstuhlfahrer), um ähnliche Behinderungen gegeneinander antreten zu lassen.
Breiten- und Leistungssport:
Man kann es einfach zum Spaß spielen oder Wettkämpfe auf verschiedenen Ebenen bestreiten.
Was gilt zu beachten
Spielfeld-Anpassung (Rollstuhl):
Im Einzel wird auf einem halben Feld gespielt, und der Bereich zwischen Netz und vorderer Aufschlaglinie gilt als „Aus“.
Aufschlag (Rollstuhl):
Hier dürfen Aufschläge über Kopf ausgeführt werden.
Startklassen: Die Einteilung nach Behinderung (z.B. WH1, WH2) sorgt für faire Bedingungen.
Inklusion:
Es gibt Formen wie "Integra-Badminton", wo ein Rollstuhlfahrer mit einem Fußgänger ein Doppel bildet, um gemeinsam zu spielen.
Einstieg:
Vereine und Verbände (wie der DBS) sind gute Anlaufstellen für Trainer und Informationen.