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Tenshin Shōden Katori Shintō-ryū, Katori Shintō-ryū
Sportart: Kampfsport, Kampfkunst
Japan
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Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Tenshin Shōden Katori Shintō-ryū (Katori Shintō-ryū) ist eine der ältesten und am besten erhaltenen japanischen Schwert-Kampfkunstschulen (Koryū Bujutsu), gegründet um 1447 von Iizasa Choisai Ienao, die ein umfassendes System aus Schwertkampf (Kenjutsu), Stockkampf (Bōjutsu), Speer (Sōjutsu) und anderen Waffen sowie Meditation und Strategie lehrt, mit strengen Traditionen und Geheimhaltungsregeln, die bis heute befolgt werden müssen. Zu beachten sind die Wichtigkeit der direkten Linie über den Sōke (Oberhaupt) und die Einhaltung der Kodizes, die Schweigepflicht und Disziplin betonen.

Ursprung
Gegründet um 1447 von Iizasa Choisai Ienao in der Präfektur Chiba, eng verbunden mit dem Katori-Jingū Schrein.

Umfassendes System:
Es ist eine komplette Kampfschule, die nicht nur das Schwert (Katana) lehrt, sondern auch Techniken mit dem langen Stab (Bō), der Hellebarde (Naginata), dem Speer (Sō), Kurzschwert (Kodachi), Ziehen des Schwertes (Iaijutsu) und unbewaffneten Kampf (Jūjutsu).

Koryū Bujutsu:
Gehört zu den alten Kampfkünsten (Koryū), die für die Anwendung auf dem Schlachtfeld entwickelt wurden, im Gegensatz zu modernen Kampfsportarten (Gendai Budō).

Kulturelles Erbe:
Von der japanischen Regierung als immaterielles Kulturgut anerkannt und durch direkte Überlieferung fast unverändert erhalten.

Was zu beachten ist (Regeln & Praxis)
Strenge Tradition:
Die Schule legt Wert auf eine tiefe philosophische und geistige Disziplin, nicht nur auf Technik.

Geheimhaltung (Muki-mitsu):
Absolute Schweigepflicht über Techniken und deren Vorführung gegenüber Außenstehenden ist entscheidend.

Respekt und Disziplin:
Die Lehre betont die Entwicklung eines ruhigen Geistes, Konzentration und ethisches Verhalten.

Direkte Linie:
Die Linie wird streng über den Sōke (derzeit Iizasa Shūri-no-suke Yasusada) und seine autorisierten Lehrer (z.B. Sugino Yukihiro) weitergegeben, wobei die offizielle Anerkennung der Lehrer wichtig ist.

Wettbewerbe
Im Gegensatz zu modernen Kampfsportarten gibt es keine Wettkämpfe, sondern das Training konzentriert sich auf Kata (festgelegte Übungsformen) zur Perfektionierung der Bewegung und Anwendung.

Keine Vorführung:
Techniken sollen nicht zur Show oder für oberflächliche Zwecke genutzt werden.
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