Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Stretching (Dehnen) umfasst Übungen zur Steigerung der Beweglichkeit, Verbesserung der Muskeln-Sehnen-Elastizität und Förderung der Entspannung. Es beinhaltet statisches Halten (15-45 Sek.) oder dynamische Bewegungen. Wichtig sind: Nie kalte Muskeln dehnen, sanft bis zur Schmerzgrenze, ruhig atmen und Kontinuität (2-3 Mal/Woche).
Inhalte und Methoden des Stretching
Statisches Stretching:
Die Zielmuskulatur wird langsam in eine Endposition gebracht und dort ca. 15-45 Sekunden gehalten, um den Muskel zu entspannen.
Dynamisches Stretching:
Kontrollierte, federnde oder kreisende Bewegungen, oft genutzt im Aufwärmprogramm.
Aktives/Passives Dehnen:
Aktiv durch Muskelanspannung des Gegenspielers, passiv durch Schwerkraft oder Hilfsmittel/Partner.
Ziele:
Erhöhung der Gelenkreichweite, verbesserte Beweglichkeit, Prophylaxe von Verletzungen (wie Zerrungen) und Regeneration.
Was beim Stretching zu beachten gilt
Keine kalten Muskeln:
Muskeln vor dem Dehnen stets aufwärmen.
Richtiges Timing:
Dynamisches Dehnen vor dem Sport (aufwärmen), statisches Dehnen nach dem Sport (abwärmen).
Schmerzgrenze beachten:
Nur bis zu einem leichten Ziehen dehnen, niemals Schmerzen verursachen.
Atmung:
Gleichmäßig weiteratmen, nicht die Luft anhalten (Pressatmung vermeiden).
Kontrollierte Ausführung:
Langsame Bewegungen statt ruckartigem Wippen (Verletzungsgefahr).
Dauer:
Pro Übung 15-30 Sekunden halten, um Wirkung zu erzielen.
Regelmäßiges Stretching fördert die Flexibilität und kann zu einer besseren Körperhaltung beitragen, sollte jedoch nicht übertrieben werden, um keine Muskeln zu überdehnen.