Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Embodiment-Training nutzt die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche, um durch bewusste Körperhaltung, Bewegung und Atmung (z.B. Yoga, Tai Chi, Tanz) mentale Zustände positiv zu beeinflussen. Es fördert die Selbstwahrnehmung, reguliert das Nervensystem, baut Stress ab und stärkt die mentale Präsenz. Wichtig sind Achtsamkeit, Kontinuität und ein wertschätzender Umgang mit dem eigenen Körper.
Inhalte des Embodiment-Trainings
Körperwahrnehmung:
Übungen zur bewussten Wahrnehmung von Haltung, Spannung und Atmung.
Haltungsänderung:
Nutzung von Mimik, Gestik und aufrechter Haltung (z.B. "Power Posing"), um Emotionen zu steuern (z.B. Brust raus für mehr Selbstbewusstsein).
Bewegungspraxen:
Tanz, Yoga oder Tai Chi, um Körper und Geist als Einheit zu erfahren.
Mentale Fokussierung:
Training der Aufmerksamkeit, um feine Signale des Körpers zu erkennen.
Regulation des Nervensystems:
Techniken zur Stressbewältigung, um aus dem "Dauerfeuer" in die Ruhe zu kommen.
Zu beachten
Ganzheitlichkeit:
Körper, Psyche und Umwelt werden als untrennbare Einheit betrachtet.
Langfristigkeit:
Regelmäßiges Üben ist notwendig, um Haltungsmuster dauerhaft zu verändern.
Wertschätzung:
Ein respektvoller und urteilsfreier Umgang mit dem eigenen Körper ist zentral.
Anwendung im Alltag:
Die Übungen sollten leicht in den Alltag integrierbar sein (z.B. aufrechte Haltung am Schreibtisch).
Indikation:
Es ist hilfreich bei Stress, Ängsten, Depressionen und zur Stärkung der Resilienz, sollte aber bei schweren Traumata begleitend zu einer Therapie erfolgen.
Embodiment-Training hilft, den Körper als Quelle von Kraft und Handlungsfähigkeit zu nutzen.