Der Begriff Hwarang Mudo (oder auch Hwa Rang Do) ist eine umfassende koreanische Kampfkunst, die sich auf die historischen Hwarang-Krieger der Silla-Dynastie stützt. Sie verbindet harte und weiche Techniken der Selbstverteidigung mit geistiger Schulung.
Waffenlose Techniken:
Tritte, Schläge, Würfe und Hebel (ähnlich Elementen aus Hapkido und Taekwondo).
Bodenkampf:
Techniken zur Kontrolle des Gegners am Boden.
Waffentraining:
Umgang mit traditionellen koreanischen Waffen wie Schwert, Stab und Fächer.
Meditation & Energie:
Schulung der inneren Energie (Ki) sowie Atemübungen (Nae Kong).
Was gilt zu beachten
Disziplin und Respekt:
Der philosophische Überbau (Do = der Weg) legt großen Wert auf Höflichkeit, Integrität und Charakterbildung.
Hohe Komplexität:
Das System enthält Tausende von Techniken und erfordert viel Geduld sowie regelmäßiges, intensives Training.
Verletzungsrisiko:
Durch die Vielfalt an Hebeln, Würfen und Waffenkliniken ist ein kontrollierter Partnerumgang zwingend erforderlich.
Wettkämpfe
Selten im traditionellen Sinne:
Da es sich um ein umfassendes Selbstverteidigungs- und Kriegskunstsystem handelt, liegt der Fokus selten auf reinem Sportwettkampf.
Turniere & Vergleiche:
In einigen Verbänden gibt es Meisterschaften (z. B. für Formenlauf, Bruchtests oder kontaktbasiertes Waffen- und Sparringstraining wie Gumtoogi), allerdings steht der Turniersport im Vergleich zu Systemen wie Taekwondo oder Karate stark im Hintergrund.
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