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Samurai Kids
- Abteilung: Selbstverteidigung -
Breitensport, Freizeitsport | Kinder & Jugendliche
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Anstehende Sport Events des Samurai Kids

Zurzeit sind keine anstehenden Sport Events oder Turniere des Samurai Kids hinterlegt.

Der Verein:

Liebe Samurai-Kids, liebe Eltern,
hier wollen wir Ihnen das Samurai-Kids Programm näher bringen und die Besonderheiten aufzeigen.
Es ist unser Ziel, die Kinder stark zu machen – stark fürs Leben, mit Spaß und Freude am Lernen.

Zusammenarbeit mit der Polizei
Wie verhalte ich mich gegenüber Fremden? Was ist zu tun, wenn ich in einen handfesten Streit verwickelt bin? Oder was muss ich unternehmen, wenn ich als Kind bei einer Veranstaltung verloren gehe? Die Polizei und das Samurai-Kids Programm gehen in Sachen Prävention, Schutz und Verständigung bei Jugendlichen und Kindern neue Wege. Verhaltenspräventionsbeamte der Polizei, die regelmäßig an Schulen und Kindergärten wichtige Aufklärungsarbeit leisten, und das Kampfkunst Kollegium haben für Kinder und Jugendliche ein Lehrprogramm zur Steigerung der Zivilcourage und eigenen Sicherheit entwickelt, das im Sicherheitsteil des Karatetrainings Anwendung findet.
Unsere Aufgabe heißt nicht „Ängste schüren …“, sondern „Sicherheit vermitteln …“.

Stark durch Motivation
Wir legen großen Wert auf ein System, das auf Motivation aufgebaut ist und auf einen klaren und verständlichen Unterrichtsaufbau. Dadurch erfahren die Kinder ein Gefühl der Stärke und Sicherheit, auch außerhalb des Karate-Unterrichts. Wir vermeiden Worte wie: geht nicht, so nicht, schlecht, die das Vertrauen Ihres Kindes hemmen. Kinder bekommen im Alltag und in der Schule schon mehr als genug negatives Feedback. Wir wollen Kinder durch Lob stärken.

Gesundheit (Fitness)
Der erste Teil des Unterrichts ist der Fitnessteil. Er fördert die Gesundheit und schult die motorische Basis. Je besser ein Mensch grundmotorisch ausgebildet ist, desto besser, sicherer und selbstbewusster kann er sich in seiner Umwelt bewegen. Auch abseits des Sports. Zudem wird die Kondition, Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Beweglichkeit verbessert. Karatekinder sind fit und stark. Verschiedene Übungen im Fitnessteil fördern, unterstützen und trainieren bestimmte Funktionen. So gehört beispielsweise der Purzelbaum zum natürlichen Bewegungsgut eines jeden Kindes und wird zur Rolle vorwärts und später eventuell zu weiteren Leistungsformen weiterentwickelt. Neben einer ausreichenden Stützkraft der Arme, der Streck- und Sprungkraft der Beine, sind eine gute Beweglichkeit der Wirbelsäule und eine entsprechende Dehnfähigkeit der Körperrückseite Voraussetzungen für die Rolle vorwärts. Die Standwaage trainiert den Gleichgewichtssinn. Ziel des ersten Unterrichtsschwerpunktes ist es, ein ganzkörperliches Training zu bieten, das den Kindern einen willkommenen Ausgleich verschafft, damit sie „abschalten“ und sich „abreagieren“ können.
So wird Ihr Kind spielerisch fit.

Sicherheit durch Selbstbewusstsein
Im zweiten Teil geht es um Selbstschutz und Selbstverteidigung. Nicht nur praktische Anwendungen sind Inhalt, sondern auch Präventivmaßnahmen werden geschult. Wer Kampfkunst hört, denkt erst einmal an asiatische Kampftechniken oder an stahlharte Fäuste, die Holz durchschlagen. Doch kaum einer denkt an ein Training zur Konfliktvermeidung. Doch das ist genau der Schwerpunkt des Samurai-Kids-Programmes. Nach dem Aufwärmtraining lernen die Kinder und Jugendlichen ganz bewusst den Umgang mit Fremden, sowie mit brenzligen Situationen und trainieren, wie man darauf reagiert. Konflikte erkennen und ihnen auszuweichen ist das Ziel der Übung. Immer wieder werden Situationen durchgespielt „Was ist wenn …“. Danach folgt ein praktischer Teil: wie kann ich beispielsweise einem, der mich schubst, aus dem Weg gehen, wie befreie ich mich aus dem Schwitzkasten. Das gibt den Kindern Sicherheit und stärkt das Selbstbewusstsein, auch mit schwierigen Situationen umgehen zu können. Dazu kommt das „Nein-Sagen“ üben. Wer es laut und deutlich artikulieren kann, wird vom Gegner ernst genommen. Nur im äußersten Notfall ist für einen Kampfsportler eine körperliche Verteidigung erlaubt. Ziel des Sicherheitsteils ist es, Sicherheit und Selbstschutz durch Selbstbewusstsein zu erreichen, nicht in die Opferrolle zu kommen, und Befreiungsgriffe, Abwehrtechniken, Verhaltens- und Reaktionsmuster durch ständige Wiederholungen zu erlernen, zu verinnerlichen und zu automatisieren. So wird Ihr Kind stark in seiner Umwelt.

Konzentration
Der dritte Teil des Unterrichts, die Partnerübungen, verbessert die Konzentration. Draufschlagen kann jeder, kontrollieren muss gelernt sein. Kontrollierte Kampftechniken werden erst risikofrei ann Hütchen geübt. Die Kinder lernen spielerisch sich auf das Ziel zu konzentrieren und die Techniken zu kontrollieren, ein Gefühl für Distanz und Trefferfläche aufzubauen und die eigene Schlagkraft richtig einzuschätzen. Für die Stärke der Technik wird später an den Pratzen (Schlagpolster) trainiert. Gezielt werden Techniken zur Verteidigung am Polster geübt, bis Körperbeherrschung und Kraft richtig eingesetzt werden können. Techniken am Partner auszuführen erfordert geistige Reife, Rücksichtnahme und Empathie. Erst wenn die Technik gut beherrscht wird, führen die Kinder sie zusammen mit einem Partner aus. Ziel der Konzentrationsübungen ist es, dass die Techniken durch Wiederholung verinnerlicht werden. Das ermöglicht ein richtiges Reagieren und Anwenden.
So steigert sich nachweislich die Konzentration Ihres Kindes.

Koordination
Der letzte Unterrichtsabschnitt sind die Technikblöcke. Sie ist eine der ältesten Übungsform in den Kampfkünsten. Alte Meister entwickelten Technikkombinationen, die einen Kampf simulieren und gleichzeitig absolute Perfektion verlangen. Wir kombinieren dabei die alte Tradition mit moderner Musik. Im Rhythmus der Musik lernen die Kinder die Feinheiten der Techniken weiter zu vertiefen. Da die Techniken immer auf beiden Seiten gemacht werden, also links wie rechts, schulen die Kinder ihre beiden Gehirnhälften gleichermaßen. Dies führt zu einer Steigerung der Gehirnleistung und damit zur Verbesserung der Aufnahme- und Merkfähigkeit für Schule und Leben. So verbessert sich auf spielerische Art und Weise die Koordinationsfähigkeit Ihres Kindes.

Motivation als Lehrmethode
Toni Dietl und Nadine Joachim haben in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Marco Ennemoser ein auf Motivation aufgebautes System entwickelt.

Marco Ennemoser ist Professor an der Universität Gießen und hat die Professur für pädagogische Psychologie mit dem Schwerpunkt Schulische Prävention und Evaluation inne. Sein Spezialgebiet sind Lernprogramme für Kinder. Er selber ist begeisterter Kampfkünstler und besitzt den 4. Dan.

Schon früh erkannten die Drei, dass man mit systematischen Lernprogrammen deutlich bessere Erfolge und Fortschritte erzeugt als mit herkömmlichen Trainingsformen. Sie formten maßgeblich dieses einmalige Lernprogramm. Besonderen Wert legen sie auf ein auf Motivation aufgebautes System, wie Trainingskarten, Streifentest und Gürtel. Die dadurch entstehenden Motivation und die klare Gliederung des Unterrichts sorgen für besseren Lernfortschritt.

Diese Motivationsbezogene Lehrmethode wird mittlerweile weltweit in vielen Dojos erfolgreich eingesetzt.

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Trainingsstätte/-zeiten
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Weitere Sportarten des Sportvereins Samurai Kids:
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Was ist eigentlich… Breitensport Breitensport – oft auch Freizeitsport genannt – macht man vor allem, weil es Spaß bringt und fit hält. Hier geht es weniger um Höchstleistungen, sondern darum, sich zu bewegen, aktiv zu bleiben und vielleicht auch neue Leute kennenzulernen. Wettkämpfe spielen dabei meist nur eine kleine Rolle. Leistungssport Beim Leistungssport rückt das Training stärker in den Mittelpunkt. Wer hier unterwegs ist, möchte seine Leistung verbessern, regelmäßig trainieren und sich in Wettkämpfen mit anderen messen. Leistungssport ist intensiver als Breitensport, aber noch nicht gleichzusetzen mit dem Profisport. Profisport Im Profisport wird der Sport zum Beruf. Athletinnen und Athleten trainieren hauptberuflich, nehmen an hochklassigen Wettkämpfen teil und verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Hier steht die sportliche Leistung ganz klar im Vordergrund.
Weitere Informationen zum Sportverein Samurai Kids:
Gründungsjahr:
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Anzahl Mitglieder:
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Kosten der Sportart:
⌀ 100 € (Equipment)
Vereinskosten mtl.
Erwachsene:
Kinder & Jugendliche:
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Studenten:

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Zust. Verband:
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Selbstverteidigung (allgemein)
Selbstverteidigung (allgemein)

Sportart: Selbstverteidigung (- -)

Selbstverteidigungssport (wie Krav Maga, Ju-Jutsu, Wing Chun oder Judo) beinhaltet das Erlernen von Prävention, Deeskalation, intuitiven Reflexen und effektiven Techniken zur Gefahrenabwehr. Im Fokus stehen der Schutz der eigenen Unversehrtheit und die Stärkung des Selbstbewusstseins, nicht das Gewinnen nach sportlichen Regeln.

Das ist bei der Ausübung und im Ernstfall zu beachten
1. Training vs. RealitätKeine Regeln
Im Gegensatz zu Kampfsport (wie Boxen oder Ringen) gibt es auf der Straße keine Schiedsrichter, Gewichtsklassen oder verbotenen Techniken.

Instinkte statt Choreografie:
Komplizierte Bewegungsabläufe funktionieren unter Adrenalin selten. SV-Training setzt auf einfache, grobmotorische Reflexe, die unter Stress abrufbar sind.

Ziele des Angriffs:
SV-Techniken zielen auf empfindliche Körperstellen (z. B. Augen, Kehlkopf, Schienbein), um einen physisch überlegenen Gegner kampfunfähig zu machen und die Flucht zu ergreifen.

2. Psychologie und Taktik, Deeskalation und Prävention
Die beste Verteidigung ist die, die gar nicht erst stattfinden muss. Aufmerksamkeit, das Erkennen von Gefahren und das Meiden brennender Situationen sind elementare Bestandteile.

Körpersprache und Stimme:
Ein selbstbewusstes Auftreten und lautes, deutliches verbales Abgrenzen ("Stopp! Geh weg!") schrecken potenzielle Täter oft ab und signalisieren Umstehenden eine Notsituation.

3. Rechtliche Grenzen (Notwehr)Verhältnismäßigkeit
In Deutschland ist die Notwehr (geregelt in § 32 StGB) nur erlaubt, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff abzuwehren. Die Verteidigungshandlung muss angemessen sein.

Grenzen der Gewalt:
Sobald der Angreifer flieht oder bereits kampfunfähig am Boden liegt, darf die Verteidigung nicht fortgesetzt werden, da es sich sonst um Körperverletzung handelt.

4. Hilfsmittel und WaffenLegale Hilfsmittel
Der Einsatz von legalen Hilfsmitteln wie Taschenalarmen, Pfefferspray (nur zur Tierabwehr) oder einem Kubotan ist erlaubt, muss aber ebenfalls dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen.

Verbotene Waffen:
Informiere dich über das Waffengesetz, da das Mitführen vieler Gegenstände (wie Butterflymesser, Teleskopschlagstöcke oder bestimmte Messer) in der Öffentlichkeit illegal ist.

Umfassende Informationen, Kurse und rechtliche Hintergründe für den Ernstfall findest du unter anderem in den Richtlinien der Deutschen Polizeilichen Kriminalprävention. Ein spezialisiertes Training zur Stärkung der eigenen Sicherheit bietet zudem der Deutsche Ju-Jutsu-Verband.

https://www.djjv.de/selbstverteidigung/selbstverteidigung
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